Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel in England

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England diskutiert zur Zeit die Möglichkeit, das Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel auszuweiten. Dadurch möchte man die steigende Fettleibigkeit von Kinder unter Kontrolle bekommen. Auch in Österreich gibt es bereits erste Überlegungen dazu.

Ernährungsexperten wollen Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel  in England

Lebensmittelherstellern ist es bereits untersagt, im Kinderfernsehen ungesunden Lebensmittel zu bewerben. Aufgrund der steigenden Zahlen von Übergewicht und Adipositas diskutiert das Committee of Advertising Practice (CAP) die Ausweitung des Verbots auf allen Kanälen. Stark zucker- wie fetthaltige Produkte dürften dann weder Online noch in Broadcast-Medien beworben werden. Die Regierung in London prüft momentan das Ansuchen und wird die Konsultation am 22. Juli abschließen.

Jedes fünfte Kind ist bereits adipös

Betrachtet man die Entwicklung in England, wird der Trend zu ungesunder Lebensweise schnell klar. Auf der Britischen Insel gilt bereits ein jedes fünfte Kind nach Austritt aus der Grundschule als stark übergewichtig. Aus diesem Grund möchte das CAP die an Kinder gerichtete Werbung stärker regulieren. Laut Vorstand James Best geht es darum, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Schutz der Kinder sowie den Werbemöglichkeiten von Unternehmen zu finden. Aber auch Eltern sollen stärker in die Verantwortung gezogen werden, wie es aus den Reihen von Gesundheitsexperten heißt.

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