7 Tipps für eine saubere Küche


Wer kennt das nicht? Die Küche präsentiert sich mal wieder in eleganter Unordnung und die Lust zum Aufräumen will auch nicht erscheinen. Deshalb hat Kitchen-News die besten Tipps für eine saubere Küche und geordnete Töpfe.

Die Crux mit der Küche

Es gibt Menschen, die unter Ataxophobie leiden. Ataxwas? Richtig, die panische Angst vor Unordnung. Der einzige Vorteil dieser Erkranken ist die ständig aufgeräumte Küche, wenn man in diesem Zusammenhang von Positivem sprechen darf. Für die Meisten ist es jedoch immer wieder eine Herausforderung, die Küche sauber und frei von Chaos zu halten. Eine Tasse in der Ecke, Sushireis im Toaster, Vodkaflaschen im Backofen und Zitronen im Lampenschirm. Zugegeben, diese Beschreibung hört sich nach den Überresten eines illustren Wochenendes an, aber manchmal ist es tatsächlich einfach nur schwierig, Ordnung in der Küche zu halten, obwohl man es sich nach dem Verschwinden der Putzkolonne immer wieder neu vornimmt: „Ab heute halte ich meine Küche in Ordnung.“

Tipps für eine saubere Küche

Man muss sich die Frage stellen, wann man die Küche lieber betritt: wenn alles sauber ist, oder wenn das Chaos ein strenges Regime führt? Die meisten Menschen entscheiden sich für die erste Variante. Doch dazu muss erst einmal alles in geordneten Bahnen organisiert werden. Bevor man beginnt, helfen diese Punkte, die Motivation unterm Tisch hervor zu locken und die Ärmel hoch zu krempeln.

  • (Realistische) Ziele setzen
    Die ganze Küche in einen Ort der Ordnung an einem Vormittag zu verwandeln ist nicht ganz glaubhaft. Deshalb besser kleinere, erreichbare Ziele setzen.
  • Sortieren – Kaufen – Wegräumen
    Alte Dinge sortieren bzw. ausmisten. Er dann die neuen Lieblingsstücke kaufen und gleich an einen festen Platz verräumen.
  • Rome wasn’t built in a day
    Ein bekannter Klassiker, der noch immer in den Ohren schwingt. Man hat Zeit und sollte sich nicht unter Druck setzen. Also nicht gleich das ganze Wochenende mit dem Aufräumen verplanen. Schritt für Schritt zum Ziel.
  • Stress? Keinen Stress bitte!
    Sich selbst unter Druck zu setzen ist kontraproduktiv. Also besser entspannt an die Sache mit der Ordnung herangehen.
  • Ablenkung vermeiden
    Wir Menschen sind Weltmeister darin, wenn es darum geht, sich ablenken zu lassen. Darum das festgesetzte Ziel auch wirklich verfolgen und die Freunde erst eine Stunde später zum Kaffee einladen. Mit guter Musik im Hintergrund geht’s zudem viel leichter.
  • Nobody’s perfect!
    Niemand ist perfekt. Auch die Küche nicht. Die Küche muss nicht aussehen wie aus dem Designkatalog. Wichtig ist, dass man sich wohl und zuhause fühlt.
  • Belohnung für die Braven
    Was motiviert mehr, als eine kleine Belohnung. Also gleich mit dem Tagesziel eine kleine Belohnung für sich ausmachen. Dann geht das Aufräumen gleich viel leichter.

Ausmisten: Dinge, von denen man sich trennen sollte

Mit der Zeit sammeln sich in der Küche Gegenstände an, von denen man eindeutig zu viel besitzt. Brauchen tut man sie ebenso wenig. Wer sich davon trennt, wird sie am Ende noch nicht einmal vermissen.

  • Gläser und Tassen: Über die Jahre sind immer mehr Gläser und Tassen der eigenen Sammlung hinzu gekommen. Ob von der Großmutter, vom Flohmarkt oder Freunden. Dabei hat man meist ein oder zwei Lieblingstassen, die wirklich in Benutzung sind. Der Rest fristet in der hintersten Ecke vom Schrank ein tristes Dasein. Um mehr Platz im Leben zu schaffen gibt’s nur eine Lösung: Die schönsten Stücke dürfen bleiben. Der Rest wird rigoros aussortiert. Am Ende wird man sie gar nicht mehr vermissen.
  • Geschirrtücher: Mit der Zeit wird auch die Anzahl der Geschirrtücher größer, obwohl man meistens nur die wenigen verwendet, die auch ganz vorne im Schrank liegen. Deshalb einfach mal die alten, verranzten von ganz Hinten wegwerfen.
  • Plastikdosen: In jedem Haushalt gibt es diese berüchtigte Schublade – voll mit Frischhaltedosen. Hier fällt es gar nicht auf, wenn ein paar von ihnen aus der Küche verbannt werden.
  • Kochbücher: Wenn sich eine kleine Bibliothek geformt hat, können Kochbücher viel Platz einnehmen. Gut, Bücher sind in der digitalen Zeit schon etwas Besonderes. Aber wie oft schlägt man wirklich ein Rezept nach. Die bunten Inspirationen nicht wegwerfen, sondern am besten an Freunde verschenken, denn schließlich sind Bücher zum Teilen da.
  • Zeitschriften und Magazine: Wie Bücher sammeln sich im Laufe weniger Woche Berge von Zeitschriften am Küchentisch an. Gelesene Ausgaben in den Müll und für besondere Ausgaben einen festen Platz in einer Truhe oder schönen Zeitungsständer finden.

Drei Regeln für dauerhafte Ordnung

Ist die Küche erst einmal ein Ort der Sauberkeit und frei von Chaos, helfen drei Regeln, dauerhaft angewendet, dass es auch so bleibt.

  1. Alles-am-festen-Platz Regel
    Für jedes Küchengerät, Lebensmittel und Deko-Element wird ein fester Platz in der Küche bestimmt. Somit wird vermieden, dass z.B. Tassen im Schrank für Teller landen. Ebenso wird man bemerken, dass viele Dinge noch gar keinen „Heimatort“ gefunden haben.
  2. Ein-Handgriff Regel
    Wendet man diese Regel rigoros an, kann man sich von der Unordnung dauerhaft verabschieden. Alles, was mit einem Handgriff verräumt werden kann, kommt an den Ort der Bestimmung. Das gilt wirklich für alles. Egal ob Messer, Serviette oder Nutellaglas.
  3. 30-Sekunden Regel
    Es ist die Fortführung der Ein-Handgriff Regel. Alles, was kürzer als 30 Sekunden dauert, sollte sofort erledigt werden. Man wird erstaunt feststellen: die meisten Dinge in unseren Händen fallen unter diese Regelung. Es macht (fast) keinen Unterschied, ob ich das Glas gleich in den Geschirrspüler räume oder einfach nur irgendwo auf die Arbeitsfläche stelle.

Wohin mit dem ganzen Krempel?

Schlussendlich ist es geschafft. Eine ganze Kiste ist gefüllt mit Aussortiertem. Aber wohin nun mit dem Ganzen? Zum Wegwerfen ist vieles einfach zu schade. Deshalb hier ein paar Ideen, was mit Ausgedientem geschehen kann.

  • Online verkaufen: manche Dinge sind vielleicht noch etwas wert. Besser für kleines Geld auf einer Online-Plattform verkaufen und sich vom Erlös einen guten Espresso im Lieblingscafé gönnen.
  • Flohmarkt: Hat sich mehr in der Kiste angesammelt, kann man darüber nachdenken, einen Tag am Flohmarkt zu verbringen um dort die Dinge zu verkaufen. Macht Spaß und man trifft interessante Leute.
  • Verschenken: Vielleicht kennt man ja jemanden, der sich über ein Teil besonders freut. Also an Freunde verschenken oder einer guten Einrichtung, wie zum Beispiel Caritas oder Kostnixladen, spenden.

 

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