Mad Yeti Creations – Schmuckdesign für Küchenliebhaber

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Die Küche ist unser aller Lieblingsort zur kreativen Entfaltung. Nina aus Gelsenkirchen (D) hat das Label Mad Yeti Creations gegründet und stellt in liebevoller Handarbeit tolle Schmuckstücke in Form von Gemüse und Obst her. Die veganen Miniaturen im Maßstab 1:12 sind ein echter Hingucker und Must-Have für diesen Frühling.

Mad Yeti Creations designt besonderen Schmuck

Hinter Mad Yeti Creations steht Nina, eine sympathische 22-jährige aus Deutschland. Mit großem Fingerspitzengefühl kreiert sie unterschiedlichste Schmuckstücke in Form von Obst, Gemüse und anderen kulinarischen Leckerbissen. Ihre besonderen Unikate sind aus FIMO gefertigt. Das ist eine spezielle Modelliermasse, welche leicht zu bearbeiten ist und anschließend im Backrohr gänzlich ausgehärtet werden kann. Nina ist eine begeisterte vegane Köchin, Bastlerin und absoluter Fast-Food-Junkie. So war es kein Wunder, dass ihr erster Anhänger die Form eines saftigen Burgers hatte. Es ist schon unglaublich, mit welchem Detailreichtum das winzige Stück gefertigt ist. Doch mit Burgern alleine gibt sich Nina noch lange nicht zufrieden. Brokkolis, Cupcakes, Pizzaslices, Avocados, Lebkuchenhäuser, Drachenfrüchte und Vieles mehr liegen in ihrem grandiosen Portfolio. Als Anhänger, Lesezeichen, Smartphone Gadget oder einfach nur als Dekostück für die Küche.

DIY – Böhnchen mit Sojamilch

Auf ihrem Blog Mad Yeti Creations stellt Nina immer wieder neue Tutorials sowie Tipps & Trick zum Arbeiten mit FIMO vor. Ein bisschen feinmotorisches Geschick sollte man hingegen mitbringen, um die einzigartigen Schmuckstücke im Maßstab 1:12 so sauber nachzuarbeiten, schließlich sind die fertigen Teile viel kleiner als ein Streichholz. Die Belohnung für all die Mühe ist allerdings ein charmantes Schmuckstück. Deshalb gibt’s hier Nina in ihrem DIY, wie in wenigen Schritten ein tolles Böhnchen mit Sojamilch entsteht. Wem hierzu die Muse fehlt, der kann selbstverständlich auch sein Küchenmotiv ganz praktisch bei Nina bestellen.

Nina von Mad Yeti Creations zeigt in ihrem Blog, wie in liebevoller Handarbeit ein charmantes Böhnchen mit Sojamilch entsteht. Nachmachen empfohlen!

©Mad Yeti Creations

©Mad Yeti Creations

Interview mit Nina von Mad Yeti Creations

Für Kitchen-News hat sich Nina besonders viel Zeit genommen, um uns in einem Interview Rede und Antwort zu stehen:

ninaMichael: Du stellst Schmuck aus FIMO in Gemüse- und Obstform her. Wie kam die Idee dazu?
Nina: Ich habe mich, seit ich mit meinem Hobby begonnen habe, schon immer für realistische Miniaturen interessiert und versucht, sie so gut es geht zu modellieren und nachzubauen. Irgendwann kam mir der Gedanke, dass ich selten bis noch nie, Schmuck explizit für Veganer gesehen habe. Und was wäre passender, als ein niedlicher Anhänger in Form von Gemüse und Obst? Deshalb fing ich an, mir selbst welchen zu gestalten und konnte somit ein Statement setzen.

Michael: Seit wann lebst du vegan und was war der ausschlaggebende Impuls?
Nina: Nachdem ich seit 10 Jahren vegetarisch lebte, entschied ich mich immer weiter dazu, auch auf sämtliche andere tierische Produkte zu verzichten. Seit knapp einem Jahr lebe ich nun komplett vegan. Der ausschlaggebende Impuls ist und bleibt für mich der Tierschutz. Was die Gesundheit, den Umweltschutz und das Körpergefühl betrifft, sind das für mich sehr positive Nebeneffekte, die noch dazu kommen!

Michael: Wie entstand der Name Mad Yeti Creations?
Nina: Die Namensgebung entstand eher unspektakulär und spontan. Ich zeichne sehr gerne und daher entstand an einem sonnigen Tag der Yeti, der jetzt auch mein Logo ziert. Da ich generell auf verrückte Dinge stehe, entschied ich mich dazu, ihn „Mad Yeti“ zu benennen.

Michael: Was stellst du alles aus FIMO her?
Nina: Ich stelle im Prinzip alles her, was mir einfällt und was mir eine gewisse Herausforderung bietet. Dazu gehören größtenteils realistische Miniaturen, die aber auch nicht zwingend ausschließlich vegane Motive darstellen, so wie Fan-Art (z.B. Minions) und Wünsche von Freunden und Bekannten, die etwas Besonderes geschenkt bekommen möchten. Vor kurzem habe ich beispielsweise ein Zwillingspärchen gestaltet, das eine Freundin von mir mit ihrer Schwester darstellen sollte. Meine Freundin schenkte ihr dieses dann zum Geburtstag. Es war eine riesige Überraschung und Freude für sie.

Michael: Sonderbestellung? Das geht?
Nina: Ich nehme immer gerne Sonderbestellungen an und erfülle auch außergewöhnliche Wünsche.

Michael: Was ist dein Ziel/Vision mit Mad Yeti Creations?
Nina: Momentan ist mein Ziel, dass ich einfach glücklich bin mit dem, was ich mache und was ich liebe. Mein Projekt „MYC“ ist eine sehr große Bereicherung in meinem Leben und ich möchte diese so lange genießen, wie es nur geht.

Michael: Wo kann man deine Anhänger bekommen?
Nina: Da ich momentan noch keinen Online-Shop habe, hat man die Möglichkeit, mir Anfragen bei Facebook und Instagram zu schicken. (Anm. d. Redaktion: Die Kontaktdaten von Mad Yeti Creations finden sich am Ende des Artikels)

Michael: Wie lange musstest du üben, um so perfekt die Details mit FIMO ausarbeiten zu können?
Nina: Mir fiel das Ganze von Anfang an eigentlich ziemlich leicht. Ich habe mich einfach ran gesetzt und bemerkt, dass ich in dem Gestalten mit FIMO wirklich meine Passion gefunden habe. Ich habe so circa drei Monate benötigt, bis ich den Dreh und die Techniken raushatte und loslegen konnte. Glücklicherweise ging mir das ganz einfach von der Hand, sodass ich kaum Übung benötigte.

Michael: Wie viel Zeit verbringst du pro Woche mit Basteln?
Nina: Das ist bei mir, gerade neben dem Studium, komplett unterschiedlich. Es gibt Wochen, in denen ich jeden Tag sicherlich sechs Stunden damit verbringe, an meinem Schreibtisch zu sitzen und Ideen auszuarbeiten und in denen mein Backofen auf Hochtouren laufen muss. Wenn ich viel für die Uni zu tun habe, kann ich mich damit dann leider nicht allzu lange beschäftigen. Insgesamt finde ich aber immer ein kleines Zeitfenster, in dem ich etwas gestalten kann.

Michael: Was machst du, wenn du dich nicht gerade mit FIMO beschäftigst?
Nina: Ich mache noch einige andere kreative Dinge, die mir Spaß bereiten. Unter anderem schreibe und illustriere ich gerade an einem Kinderbuch, welches ein weiteres kleines Projekt von mir ist. Ich male und zeichne sehr gerne und gehe oft mit meinen Hunden in die Natur. Außerdem bin ich eine leidenschaftliche Hobbyköchin und somit auch in der Küche oft und gerne kreativ.

Michael: Gibt es etwas, dass du unseren Lesern abschließend noch sagen möchtest?
Nina: Jeder Mensch ist kreativ. Hört niemals auf an euch zu glauben und macht auch dann weiter, wenn es euch einmal schwer fällt. Kreativität ist eine absolute Bereicherung in unserem Leben und sollte von jedem ausgekostet werden!

Michael: Liebe Nina, ich danke dir recht herzlich für deine wertvolle Zeit, inspirierenden Worte und deine schönen Kreationen. Ich hoffe sehr, dass sich in Zukunft weitere Projekte zwischen Kitchen-News und Mad Yeti Creations entwickeln.

Kontakt und Bezugsquelle

myc-logoNina freut sich über jeder Kontaktaufnahme und Herausforderung, den perfekten Küchenanhänger für euch zu designen.

Mad Yeti Creations
http://mad-yeti.blogspot.de
https://www.facebook.com/madyeticreations/
https://www.instagram.com/nine_onoke/

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