Kücheninspiration 03. Juli 2016

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Sommer ist einfach eine tolle Jahreszeit. Immer in kurzen Hosen unterwegs, laue Abende auf dem Küchenbalkon und beste Stimmung. Für die optimale Begleitung sind bester Kaffee, würzige Zutaten und rhythmische Beats unabdingbar. Lasst euch die Kücheninspiration am Gaumen zergehen und tanzt durch eure Wohnung.

Anerriphtho Kybos – Kaffee in Würfelform

Hochgeworfen sei der Würfel. Oder in meinem Fall die neue Kaffeemaschine, die in meine Küche eingezogen ist. Als bekennender Kaffee-Freak und Barista brauche ich ja immer wieder neues „Spielzeug“, um mich in der Materie der koffeinhaltigen Bohnen weiter zu entwicklen. Diesmal ist es ein Kapselsystem geworden, welches revolutionär auf dem Markt ist. Das Qbo-System vereint nicht durchdachtes Design, hochwertige Qualität und nachhaltig produzierten Kaffee sondern extrahiert den Kaffee mittels eines innovativen Press-Druck-Verfahren. Zudem sind alle angebotenen Kaffees durch die Rainforest Alliance zertifiziert, was besonders dem fairen Handel zuträglich ist. In den nächsten Wochen werde ich die Maschine mit Hochdruck arbeiten lassen, um meine Eindrücke in einem ausführlichen Testbericht mit euch teilen zu können.

©Qbo Coffee

©Qbo Coffee

Weltneuheit PressBrew: Qbo-Kaffeesystem

Das innovative Premium-Kaffeesystem Qbo zeigt sich in edler Würfelform. Die Maschine ist besonders hochwertig verarbeitet, optisch aus einem Guss und per App auf die eigenen Vorlieben individuell anpassbar. Alle Kaffees lassen sich auf nachhaltigen Ursprung zurückführen und zudem durch die Rainforest Alliance zertifiziert. Die Kapseln selbst wurden aus 100% recyclefähigem Kunststoff gefertigt. Im Gegensatz zu Aluminiumkapseln schont dies nicht nur unsere Umwelt, sondern ermöglich das patentierte PressBrew-Verfahren. Bei diesem wird, ähnlich dem Siebträger, der Kaffee von der Qbo-Maschine getampert, bevor er gebrüht wird. Der zusätzliche Milk Master erlaubt das automatische Aufschäumen von kalter wie heißer Milch.

Spice up your life with Chili

Scharf, schärfer, einfach nur genial. Sofern man auf scharfes Essen steht. Ich selbst kann eigentlich nicht genug davon bekommen. Seit einiger Zeit befasse ich mich intensiv mit den Chilis dieser Welt. Unglaublich welche Vielfalt, Aromen und Schärfegrade diese kleinen Schoten bieten können. Damit auch ihr einen feurigen Sonntag verbringen könnt, habe ich meine drei momentanen Lieblings-Chilis für euch kurz vorgestellt. Lasst es euch schmecken. Und sollten diese zu schwach sein, dann versucht doch einfach mal die Black Mamba Venomous Extreme Hot Sauce. Nichts für schwache Nerven und unbedingt von den lieben Kindern fern halten.

©Spiceworld.com

Chili-Fäden

Zur Herstellung von Chili-Fäden werden die Schoten getrocknet und anschließend in besonders feine Streifen geschnitten. Sie besitzen eine besonders leichte, sehr angenehme Schärfe. In der Küche kommen Chili-Fäden primär zu dekorativen Zwecken zum Einsatz. Asiatische Reisgerichte, Salate, aber auch exotische Süßspeisen lassen sich damit hervorragend schmücken und bringen ein rundes Aroma in den Gaumen.

Grüner Jalapeño Chili

Die Jalapeños haben ihren Ursprung im südlichen Mexiko. Namensgebend war Xalapa, welche auch als Stadt der Blumen tituliert wird. Grüner Jalapeño Chili besitzt bereits eine Schärfe, die für die meisten Menschen als sehr scharf empfunden wird. Dennoch sind sie besonders für mexikanische sowie texanische Gerichte beliebt. So kommt sie in der Küche häufig bei Eintöpfen sowie Schmorgerichten zum Einsatz. Ebenso traditionellen Salsas verleiht sie die charakteristische Würze.

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Bhut Jolokia

Nichts für Warmduscher. Der Bhut Jolokia, auch bekannt unter dem Namen Naga Jolokia, stammt aus dem nördlichen Indien. Wegen der besonderen Schärfe ist diese Sorte international bekannt geworden. 2006 wurde sie unter die schärfsten Chilis im Guiness Buch der Rekorde gereiht. In der Küche wird sie nicht nur wegen ihrer Schärfe geschätzt, sondern ebenso aufgrund ihres unverwechselbaren Aromas. Eine 5 – 8 cm lange Frucht reicht aus, um zwei ganze Mahlzeiten für jeweils 6 – 8 Personen zu kochen. Vorsicht seit also geboten.

Black Mamba Venomous Extreme Hot Sauce

Zwei Worte: Fuego Infernal! Diese Sauce entstammt wahrlich dem Höllenfeuer. Die Black Mamba ist eine würzige Mischung aus schokoladigen Habanero Chilis und purem Capsaicin. Jedoch sei sie nur Profis der feurigen Küche zu empfehlen, da die Zutaten rund 900 Mal schärfer sind als gewöhnliche Jalapeños. Bei der Verwendung ist Vorsicht oberste Prämisse, da ein Missbrauch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann. Ebenso sollte sie außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden und niemals unverdünnt zum Einsatz kommen.

©Spiceworld.com

Sommerfrische von Joachim Ringelnatz (1883-1934)

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Küchenmusik

Warum Trübsal blasen, wenn Musik die Seele und das eigene Gemüt erhellen kann. Darum das Küchenradio auf volle Lautstärke drehen und sich von den Klängen der Beats berauschen lassen. Hilft immer, tut gut.

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