Gefährliches Mineralöl in Schokolade

Schokolade Mineralöl
Schokoholics aufgepasst. Der aktuelle Testbericht über Schokolade von ÖKO-Test hat gezeigt, das viele Sorten mit dem gefährlichen Mineralöl belastet sind. Welche Produkte besonders schlecht abgeschnitten haben und wie der Giftstoff ins Produkt gelangt, erfahrt ihr hier.

Gefährliches Mineralöl in Schokolade

Keine guten Nachrichten für alle Schokosüchtigen. ÖKO-Test hat in Deutschland 40 unterschiedliche Schokoladen auf Rückstände vom gefährlichen Mineralöl getestet. Viele davon sind auch bei uns in Österreich erhältlich. Das Ergebnis: in fast allen Proben waren hohe Konzentrationen enthalten. 9 Sorten schnitten sogar mit „bedenkenswert“ ab und gelten damit als gesundheitsschädlich und stark kanzerogen.

9 von 40 getesteten Produkten mit extrem hoher Belastung durch Mineralöl

Es ist ein trauriges Testergebnis. ÖKO-Test fand in 9 von 40 getesteten Schokoladensorten bedenklich hohe Konzentrationen von Mineralöl. 7 davon sind auch bei uns in Österreich zu haben:

  • Ja! Zartbitter Schokolade (REWE)
  • J.D. Gross Edelschokolade Arriba Superieur 81%, Fairtrade (LIDL)
  • Moser Roth Bourbon Vanille, Weiße Schokolade (Hofer)
  • Moser Roth Caramel, Edel-Vollmilch-Chocolade (Hofer)
  • Moser Roth Edel Bitter 70% Cacao (Hofer)
  • Moser Roth Edel Bitter 85% Cacao (Hofer)
  • Moser Roth Edel Vollmilch (Hofer)

 

Aber auch bei allen anderen Sorten konnten unterschiedliche, teilweise beunruhigende, Konzentrationen festgestellt werden. Eine Übersicht über alle getesteten Schokoladen findet ihr hier.

So gelangt Mineralöl in die Schokolade

Den größten Risikofaktor stellt die Verpackung dar. Besonders gefährdet sind dabei Verpackungen aus Recycle-Karton. Aber auch die verwendeten Druckfarben können hohe Konzentrationen an Mineralöl enthalten. Allerdings kann eine Verunreinigung schon beim Transport der Zutaten geschehen. Wenn zum Beispiel belastete Jutesäcke den schädlichen Stoff übertragen oder im Anbaugebiet unsauber gearbeitet wird. Überraschend war allerdings, dass weder Preis noch Qualität der Schokolade maßgeblich für den Belastungsindex waren. Teuer heißt in diesem Fall nicht gleich Giftstofffrei.

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