Deutschland gegen Kaffeekapseln

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Kaffeekapseln sind besonders beliebt, denn sie gelten als praktisch. Jedoch entsteht bei deren Verwendung eine Unmenge an Müll. Deutschlands Grüne machen nun Mobil gegen die Verschwendung.

Deutschlands Grüne kämpfen gegen Kaffeekapseln aus Aluminium

Die Grüne Partei in Deutschland hat sich nun offiziell gegen die beliebten Kaffeekapseln aus Aluminum ausgesprochen. So argumentierte Umweltsprecher Peter Meiwald: „Der Trend zu Kaffeekapseln ist ökologisch ein Irrweg, denn er bedeutet eine enorme Ressourcen- und Energieverschwendung. Bequemlichkeit kann nicht auf Kosten der Allgemeinheit gehen.“ So könne er sich vorstellen, ein Pfandsystem oder eine Art Umweltabgabe einzuführen, um einen bewussten Umgang zu sensibilisieren.

Berge an Aluminiumabfall durch Kaffeekapseln

Ein bekannter Hersteller der Kaffeekapseln hat bereits 1980 versuchte, diese auf den Markt zu bringen. Zu der damaligen Zeit wurden diese eben aus Umweltbewusstsein der Bevölkerung abgelehnt. Seit einigen Jahren sind sie jedoch auf enormen Erfolgskurs. Sie gelten als praktisch und propagieren Qualität. Alleine in Deutschland wurden 2014 rund drei Milliarden Kaffeekapseln verbraucht. Dies entsprich einem Müllberg von unglaublichen 5000 Tonnen an Aluminium und Plastik. Zum Vergleich: der Eifelturm hat ein Eigengewicht von 7300 Tonnen.

Bedeutung von Aluminium in der Lebensmittelindustrie

Aluminium ist heute allgegenwärtig. Besonders als „Verpackung“ kommt es bei unzähligen Produkten zum Einsatz. Getränkedosen, Deodorants, Konservendosen, Teflonpfannen sowie Aluminiumfolie. So ist in den vergangenen fünf Jahren die Nachfrage an diesem Rohstoff um rund 30% gestiegen. Leider steht Aluminium immer wieder im Verdacht, Auslöser für verschiedene Gesundheitsrisiken zu sein. Alzheimer, Calcium- wie Magnesiummangel und  Nierenschäden lassen sich scheinbar darauf zurückführen. Jedoch fehlen hierzu entsprechende Langzeitstudien.

 

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