Auf Biokost zu setzen lohnt sich!

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Die Frage, ob Biokost wirklich das bessere und gesündere Essen ist, beschäftigt so manchen. Sicher sind viele Konsumenten durch negative Schlagzeilen in den Medien verunsichert und fragen sich, ob es sich wirklich lohnt, auf „Bio“ zu setzen. Zweifel daran weckte eine vollkommen falsch dargestellte Studie aus Amerika , in der konventionelle und biologische Produkte miteinander verglichen wurden. Fazit war , dass beide Anbauarten gleichwertig sind, weil sowohl beim konventionellen wie auch beim biologischen Anbau die Pestizidrückstände unter dem Grenzwert blieben.

Ein fadenscheiniges Argument, denn gemessen wurde die Menge der jeweiligen Einzelsubstanzen . Niemand hat aber die Wirkung der Gesamtheit der Pestizide und ihre Auswirkungen auf die körperlichen Gesundheit untersucht. Substanzen, die unter dem Grenzwert liegend nicht giftig sind , entwickeln ihre Toxizität erst in der Menge . Sie werden außerdem vom Körper nur langsam abgebaut und ausgeschieden. Auch werden sie in weniger lebenswichtigen Körperregionen wie z.B. den Fettzellen abgelagert. Von dort aus wirken sie weiter.

In konventionell angebauten Obst und Gemüsesorten konnten 2010 über 140 gefährliche Pestizide aufgespürt werden. Ein Giftcocktail mit ungeahnter Wirkung.

In Deutschland wurde Parkinson als Berufskrankheit für Bauern anerkannt. Begründet wurde dies mit dem hohen Pestizid- und Herbizideinsatz beim konventionellen Obst und Gemüseanbau.

Qualität hat auch seinen Preis. Bioprodukte sind teurer als Massenware. Mit ein wenig Überlegung lässt sich aber dieser Nachteil beim Einkauf kompensieren.

  • Kaufen Sie Obst und Gemüse nach der Saison!
  • Machen Sie Gemüse und Erdäpfel zur Hauptspeise und Fleisch zur Beilage !
  • Kaufen Sie direkt vom Hersteller ab Hof !
  • Nutzen Sie die Wochenmärkte!

Biogemüse und Bioobst ist geschmackvoller und gesünder. Die Gründe dafür sind :

Aufbau eines pflanzeneigenen Immunsystems. Pflanzen, die ohne Pestizide gedeihen, produzieren mehr sekundäre Pflanzenstoffe , die als Schutz und Abwehrstoffe gegen Pilze und Insekten fungieren. Dazu gehören die Polyphenole, Flavanoide, Carotinoide, Phytosterine u.v.m. Diese Stoffe schützen nicht nur die Pflanzen, sondern auch den menschlichen Körper vor Herzinfarkt oder Krebs.

Immer öfters werden Wachstumsbeschleuniger eingesetzt, die für eine frühere, unnatürliche und erzwungene Reifung sorgen. Diese Stoffe können aber beim Menschen zu Hautreizungen und Nervenschäden führen. Die Reifung in der Natur geschieht von sich aus.

Biologisches Obst und Gemüse wird dann reif, wenn es natürlich reif werden soll. Erst im letzten Drittel des Reifungsprozesses bilden sich die Schutzstoffe und die Farbstoffe der Pflanze . Ein guter Apfel wird erst dann rot oder gelb, wenn er reif wird. Dann kommen auch die Tiere und wollen von der Frucht. Auch der Mensch soll ihn dann essen, wenn er natürlich gereift ist.

Der Einsatz von Antibiotika ist im Biolandbau untersagt.

Es gibt noch viel Vorteile der Biokost wie, der bessere Geschmack, die bessere Sättigung , die höhere Nährstoffdichte der Pflanzen, keine Gentechnik, keine Überdüngung der Böden und damit keine Verseuchung des Grundwassers u.v.m. .

Fazit: Die Mehrkosten für ein Bioprodukt sind eine optimale Investition in Ihre Gesundheit

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